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Thursday, July 2, 2015

Der Umgang mit Griechenland zeigt: Die Bürgerlich-Rechtskonservativen haben Europa voll im Griff. Alternativen gibt’s nicht mehr …


aus dem Artikel:
  1. Konservative Kräfte neigen anders als wirklich liberale und fortschrittliche Kreise dazu, dass sie die Machtausübung durch ihre politische Gruppierung für quasi Gott gegeben halten. Sie sind die besseren Chefs, sie wissen, wie man ein Land managt usw. Wer in einem solchen Milieu aufgewachsen ist, kennt diesen Geist des Monopolanspruchs. Wer die Zeit nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 bewusst erlebt und verfolgt hat, kennt diesen im Kern antidemokratischen Ungeist: Nur Konservative regieren vernünftig und gut.
  2. Auf diesem Hintergrund war es vorhersehbar, dass diese geballte Herrschaft eine Wahl wie jene des griechischen Volkes im Januar als eine Provokation betrachten musste. Die Konsequenz konnte man dann auch richtig einschätzen: Die neue griechische Regierung darf keinen Erfolg haben. Eine links bestimmte Regierung darf in Europa keinen Erfolg haben, um jegliche Lust auf eine ähnliche Entscheidung und Entwicklung in anderen Ländern von vornherein und rund um abzutöten. Deshalb haben wir im Januar auch schon prognostiziert, dass die damalige Troika alias Institutionen und die einzelnen Regierungen die neue Regierung Griechenlands und damit auch das ganze griechische Volk am ausgestreckten Arm verhungern lassen wird.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26635


Sehr starke Rede zur Griechen-Tragödie: Gysi entzaubert die selbstgefällige Kanzlerin

Gregor Gysi hat im Bundestag zur Euro-Rettung eine fulminante Rede gehalten. Im Stile vom Emile Zola warf Gysi der Bundeskanzlerin und ihren Helfern Schäuble und Gabriel vor, aus eiskaltem Parteiinteresse die Regierung in Griechenland stürzen zu wollen und dafür das Elend des griechischen Volkes in Kauf zu nehmen. Zugleich forderte Gysi, dass die Troika endlich für den von ihrer falschen Politik angerichteten Schaden zur Verantwortung zu ziehen sei.

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